
22.11.2011: Die Zeit bis zum Castor nutzen!
Aber hat Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter diese Lügengeschichte wirklich geglaubt? Diese Seeräuberpistole?
und hier das
Die LINKE. unterstützt die Volksinitiative Transparenz schafft Vertrauen und sammelt Unterschriften.
Die Initiative selbst:
"Hamburg hat, wie zehn andere Bundesländer und die Bundesrepublik selbst, ein Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Diese Gesetze basieren auf dem Prinzip: Bürgerinnen und Bürger müssen einen Antrag stellen und eine Gebühr bezahlen. Das ist mühselig, teuer und nicht immer erfolgreich. Dieses Prinzip wollen wir mit einem zentralen Informationsregister umkehren. Dafür brauchen wir ein Transparenzgesetz. Ziel ist es, uns Bürgerinnen und Bürgern Informationen einfach zugänglich zu machen. ..."
Lesen Sie mehr hier auf den
Seiten der Initiative "Transparenz schafft Vertrauen"
Hier gibt's das Unterschriften-Formblatt als PDF zum Download und Unterschriften-Selber-Sammeln

Die Initiative "Unser Hamburg - Unser Netz" hat mit unserer tatkräftigen Unterstützung 114.395 Unterschriften für die Rekommunalisierung der Energienetze abgeben können. Damit ist das Volksbegehren erfolgreich.

Dazu erklärt Dora Heyenn, Fraktionsvorsitzende und umweltpolitische Sprecherin: "Das ist ein großer Erfolg. Wir gratulieren den Initiatoren und danken allen Sammlern und Sammlerinnen für ihren unermüdlichen, selbstlosen Einsatz. Diese unglaubliche Anzahl der Unterschriften in so kurzer Zeit zeigt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger - trotz Diffamierungen und gezielten falschen Behauptungen - die Forderung unterstützen. Damit ist ein weiterer Schritt in Richtung Rekommunalisierung der Energieversorgung gemacht. Scholz und die SPD müssen sich jetzt bewegen.
DIE LINKE steht voll und ganz hinter der Übernahme aller Netze in öffentliche Hand. Auch viele unsere Mitglieder haben mitgesammelt. Mit einer fünfstelligen Zahl von Unterschriften hat auch DIE LINKE ihren Beitrag geleistet".

06.06.2011
Wie die Initiative "Unser Netz" mit Referenz auf Spiegel Online meldet, hat Vattenfall über Jahre hinweg die Gewinne der Fernwärmesparte in Hamburg mit Bilanztricks so klein gerechnet, dass sie keine Konzessionsabgabe an Hamburg zahlen mussten. Damit habe sie die Stadt um 50 – 70 Millionen Euro betrogen. Im Konzessionsvertrag war vereinbart, dass Vattenfall die Abgabe zahlt, sobald sie Gewinne mit der Fernwärme macht.
Spiegel Online: Buchungstricks - Vattenfall soll Hamburg um Millionen gebracht haben

12. Januar 2012, Warnstreiks
mit Unterstützung durch die Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE.
Die Fraktion DIE LINKE. in der Hamburgischen Bürgerschaft erklärt sich mit den Streikenden solidarisch und wird am
Donnerstagmorgen, 12. Januar, an den Warnstreiks teilnehmen.
Mehr Infos zu Streik und Tarifauseinandersetzung bei pflegen & wohnen hier weiterlesen

10.11.2011
Über 1 Sechstel (17,2%) der Vollzeitbeschäftigten in Hamburg
(in der BRD über 1 Fünftel = 22,8%)
arbeiteten 2010 unterhalb der bundeseinheitlich definierten Niedriglohnschwelle in Höhe von 1.802 € !
Das geht aus einer Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Frage des Bundesvorsitzenden der LINKEN. Klaus Ernst hervor.
Klaus Ernst heute im Bundestag:
"1,2 Mio. Menschen in der BRD erhalten einen Lohn unter 5 Euro!"
Merkels Vorschlag einer Lohnuntergrenze war offenkundig eine Mogelpackung - viele Beschäftigte wären trotz christlich-sozialer Lohnuntergrenzen weiterhin auf aufstockendes Hartz IV angewiesen. Jetzt rudert die Kanzlerin nochmal zurück und offenbart, dass ihr an einem Wechsel in der Niedriglohnpolitik nie gelegen war. n-tv titelt bereits:
"Opposition jagt den Wackeldackel der Republik".
und an der sie auch noch prächtig verdienen?
Die Gewerkschaft ver.di erklärt dies in diesem kleinen Film:
10.2011, Rosa Luxemburg Stiftung:
"Es findet keine Umverteilung zwischen, sondern innerhalb der Generationen statt. Und zwar eine von „unten“ nach „oben“.
Wie funktioniert das? „Unsere Enkel“ erben nicht nur die Schulden, sondern auch die Forderungen, also die Vermögen. Man kann sich das anhand einer Familie vorstellen: Wenn die Mutter dem Vater 100 Euro borgt und beide sterben, so erben die Kinder nicht nur die 100 Euro Schulden des Vaters. Sie erben auch die Forderung der Mutter, die die 100 Euro verliehen hat und dafür Zinsen erhält.
Auch bezogen auf den Staat gibt es Schulden und Vermögen, die weiter gegeben werden. Wer erbt nun die Schulden und wer erbt die Forderungen? Wer hat dem Staat Geld geliehen und bekommt dafür Zinsen? Und vor allem: wer bezahlt diese Zinsen und woher kommt das Geld dafür?
2008 warf allein die deutsche Staatsschuld 69 Mrd. Euro Zinsen ab. Die Schuldpapiere befinden sich überwiegend im Besitz von Banken, ..."
Das PDF «Ist die ganze Welt bald pleite?» gibt's hier zum Download.
08.2011, Rosa Luxemburg Stiftung:
Im Frühjahr 2010 bewahrten die EU-Staaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) die griechische Regierung vor der Zahlungsunfähigkeit. Nur ein Jahr später jedoch war ein weiteres Kreditpaket für Athen nötig. Die Hilfszusagen summieren sich mittlerweile auf über 200 Milliarden Euro. In Europa streiten die Regierungen darüber, ob Griechenland diese Hilfe überhaupt verdient, ob sie nötig ist und wer das zahlen soll. In Deutschland herrscht vielfach die Meinung vor, Griechenland sei selbst schuld an seinem Elend: Erst habe sich das Land in die Euro-Zone gemogelt, dann habe die Regierung zu viel ausgegeben, die Regierten hätten zu wenig gearbeitet. Genährt werden solche latent nationalistischen Deutungsmuster von deutschen Politikern und den Medien, die entsprechende «Lösungen» der Krise vorschlagen: Die Griechen müssten mehr sparen, mehr arbeiten und ihr öffentliches Eigentum verkaufen – und wenn das alles nichts hilft, muss Griechenland eben raus aus der Euro-Zone bzw. bankrott machen. Das Dumme daran: Weder sind die genannten Ursachen der Krise zutreffend, noch die Auswege zielführend.
Hervorgegangen aus dem RLS-Projekt «Lasst uns über Alternativen reden... », in Kooperation mit dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Das PDF «Verkauft doch eure Inseln, ihr Pleite-Griechen!» gibt's hier zum Download.

24.08.2011, Presseerklärung von Dora Heyenn:
In der letzten Legislaturperiode hat es im Verfassungsausschuss und Umweltausschuss Experten-Anhörungen gegeben, in denen deutlich darauf hingewiesen wurde, dass eine 100%ige Rückführung der Netze in die Öffentliche Hand keineswegs über den Haushalt finanziert werden muss. Ein städtisches Unternehmen ist dazu durchaus in der Lage und mit den Einnahmen können die Übernahmekosten schrittweise zurückgeführt werden.
Dazu erklärt Dora Heyenn (MdHB): "Dass ausgerechnet die SPD sich Arm in Arm mit der Handelskammer gegen die Rekommunalisierung wendet zeigt, dass die Sozialdemokraten nichts dazu gelernt haben. Anstatt das Volksbegehren von Unser Hamburg - Unser Netz ernst zu nehmen und das Gespräch mit der Initiative zu suchen, verhandelt Olaf Scholz mit den Energiekonzernen und holt sich Schützenhilfe von Rekommunalisierungsgegnern.
Hier den vollständigen Artikel lesen ...
Hier die Presseerklärung "Energienetze: Handelskammer und SPD Arm in Arm gegen Rekommunalisierung" als PDF.
Hier die Presseerklärung "Energienetze: LINKE fordert Umsetzung des Volksbegehrens" als PDF.
Hier der Antrag der Bürgerschaftsfraktion "Bekanntgabe des Ablaufs der Konzessionsverträge für das Gas- und Stromversorgungsnetz" als PDF.

25.06.2011, Nachhaltig-links.de:
Unter dem Motto Konsequent für neue Energie! fand am Samstag die Bundesdelegiertenkonferenz der Partei Bündnis 90/DIE GRÜNEN statt. Dort hat sich die Mehrheit der Delegierten hinter den Merkelschen Atomkompromiss gestellt. Konsequent heißt für die Grünen also,...
...einem "Atomausstieg" zuzustimmen, der das Abschalten der AKWs von den Profitinteressen der Atomkonzerne abhängig macht. So steht es im Gesetzesentwurf der Koalition, dem die Grünen jetzt ihren Segen erteilten
...einer Atomgesetznovelle der schwarz gelben Koalition zuzustimmen - und den eigenen, am kommenden Donnerstag (noch?) auf der Tagesordnung des Bundestags stehenden Gesetzesentwurf, der die Machbarkeit eines Ausstiegs bis zum April 2017 durchbuchstabiert, abzulehnen? Rolle rückwärts jetzt nicht nur bei Merkel, Rösler & Co.?
Weiterlesen unter Nachhaltig-Links.de, Kommentar zur a.o. BDK der Grünen "Konsequent für neue Energie"
27.05.2011
Energieversorgung zurück in öffentliche Hand !
Vom 02. bis 22. Juni 2011 läuft das Volksbegehren "Unser Hamburg - Unser Netz", mit dem die Überführung der Energieversorgungsnetze (Strom, Gas, Fernwärme) und der Fernwärmeerzeugung in die Öffentliche Hand durchgesetzt werden soll. Es wird von einem breiten außerparlamentarischen Bündnis getragen:
** Ev.-Luth. Kirche Hamburg-Ost ** BUND Hamburg ** Verbraucherzentrale Hamburg ** Attac ** Robin Wood ** Initiative Moorburgtrasse stoppen **
DIE LINKE.Hamburg unterstützt ebenfalls das Volksbegehren und ruft alle Hamburgerinnen und Hamburger zur Unterschrift auf.
08.06. 2011
Unser Bundestagsabgeordneter Jan van Aken in seinem Monatsinfo Juni:
endlich ist es soweit: das Volksbegehren „Unser Hamburg – unser Netz“ läuft auf vollen Touren. Bis zum 22. Juni zählt nun jeder Tag und jede Stunde, um 75.000 Unterschriften für die Rückholung der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze in die öffentliche Hand zusammen zu bekommen. Überhöhte Preise, Pannen-Reaktoren, Moorburg - von Vattenfall hat Hamburg gründlich die Nase voll. Weil Vattenfall nicht einmal die für die Ermittlung des Netze-Werts erforderlichen Informationen herausrücken will, musste die Stadt schon vor Gericht ziehen. Dass der Konzern einem aktuellen Spiegel-Bericht zufolge die Stadt um bis zu 70 Millionen Euro Konzessionsabgaben für das Fernwärmenetz betrogen haben soll, setzt dem Ganzen nun die Krone auf.

24.05.2011
Die Antworten sind (fast) erwartungsgemäß spartanisch und wenig abwechslungsreiche Variationen von "Nein" und "wissen wir nix von ...".
Nur auf die Frage nach der Sicht- bzw. Raumbeeinträchtigung von umliegenden Baudenkmälern wird etwas ausführlicher erwidert:
"Der geplante Neubau nimmt die Maßstäblichkeit der in der direkten Nachbarschaft gelegenen Bebauung auf ... Die klare Kubatur des geplanten Gebäudes ..." Mehr AUS der Antwort der BezirksverWALTUNG
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