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Neuer Bezirksvorstand (und Spaß dabei)

Der Bezirksverband Eimsbüttel hielt am 16. Oktober seine Bezirksmitgliederversammlung ab, bei der ein neuer Vorstand gewählt wurde. Doch vor der Wahl kam die Diskussion des Wahlergebnisses, die rundum erfreulich und solidarisch ablief - bei allen Differenzen und Kontroversen. 

Nein, das Wahlergebnis der Bundestagswahl war gar nicht schön, da war man sich einig. Auch wenn DIE LINKE. in Eimsbüttel im landes- und bundesweiten Vergleich mit 6,8% so übel nun auch wieder nicht dasteht, haben auch wir Wähler:innen verloren und müssen uns fragen, woran es lag. Dass es nicht die eine Ursache, die eine Person geben kann, an der man diese Verluste festmacht, liegt auf der Hand. Wir werden diese Debatte im Bezirk fortsetzen. 

 

Dass die Stimmung trotz allem gut war, lag auch an dem Engagement, das unsere Wahlkämpfer:innen immer wieder bewiesen (obwohl das schlechte Ergebnis vor der Wahl durchaus absehbar war), an der solidarischen Zusammenarbeit und dem Willen der Eimsbütteler LINKEN; strömungsübergreifend an einem Strang zu ziehen (oder wenigstens öffentlich einfach mal nichts zu sagen, wenn man mit einzelnen Entscheidungen oder Personalien vielleicht nicht so zufrieden ist). Diese gute Stimmung, die uns durch den anstrengenden Wahlkampf trug, setzte sich bei dieser Versammlung fort.

 

Verabschieden mussten wir uns zunächst von einem langjährigen Vorstandsmitglied und Bezirkssprecher: Gerald Kemski trat nicht mehr an und wird zukünftig im Bereich Senior:innenpolitik gestaltend tätig werden. Dennoch wird er weiterhin Aufgaben im Bezirk übernehmen und bleibt uns also erhalten (worüber wir sehr froh sein können). Lieber Gerald, 1000 Dank für dein unermüdliches Engagement, deine kompromissloses Eintreten für linke Themen und für die Menschen, die in dieser Gesellschaft benachteiligt und nicht sichtbar sind. Vor allem bedanken müssen wir uns auch für deine Offenheit gegenüber Menschen, die neu in diese Partei kommen und eigene Ideen mitbringen. Deine Art, neue Genoss:innen einzubinden (und, ja, auch zum Arbeiten zu bringen) ist einfach unerreicht und unnachahmlich! 

 

Ach, da, da war ja auch noch die Wahl. Die verlief störungsfrei, schnell, geräuschlos und ebenfalls in solidarischer Einigkeit. 

 

Unser neuer Bezirksvorstand besteht wieder aus 9 Mitgliedern - sechs “alten” und drei “neuen”. 

 

Wiedergewählt wurden: 

  • Sabine Ritter als Bezirkssprecherin
  • Rosemarie Wiora als Schatzmeisterin
  • Karin Iversen
  • Lara Wiedenroth, Junge Linke
  • Thomas Arndt
  • Moritz Thalmann

 

Unsere “Neuen” sind: 

  • Jan Libbertz als Bezirkssprecher
  • Nina Geier
  • Gernot Wolter

 

Neu heißt hier nicht unbekannt, alle drei sind im Bezirksverband sehr aktiv und gestalteten ihn bereits vor der Wahl mit: Nina Geier als Pflegefachkraft war die starke Stimme der Kampagne Das Gesundheitswesen vom Profitvirus befreien, mit der wir für bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte kämpften. Jan war in der Wahlkampforganisation sehr aktiv - ohne ihn hätten viele Aktionen nicht so gut geklappt. Gernot schließlich ist Mitglied unserer PR-Gruppe und fehlt bei keinem Infostand und keiner Aktion. 

 

Wir gratulieren unserem neuen Bezirksvorstand herzlich zur Wahl und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Es wird nicht leicht werden, aus diesem Tief herauszukommen, aber gemeinsam kriegen wir das hin! Unser Hauptthema wird laut Beschluss bei der Bezirksmitgliederversammlung weiterhin Mieten und Wohnen sein. Aber wir werden unseren Finger auch in die Wunden legen, die eine Ampelkoalition in die Sozialpolitik schlagen wird, denn irgendwo wird das Geld ja herkommen müssen. Wir werden nicht müde werden, für eine gerechte, solidarische Gesellschaft zu kämpfen - und für die Überwindung des Kapitalismus, mit dem weder soziale Gerechtigkeit noch eine Verkleinerung der Kluft zwischen Arm und Reich und schon gar nicht die Bewältigung der Klimakrise zu schaffen ist.

 

Wir werden auch weiterhin bei den Menschen sein.  

  

 


»DIE LINKE kämpft in einem großen transformatorischen Prozess gesellschaftlicher Umgestaltung für den demokratischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts. Dieser Prozess wird von vielen kleinen und großen Reformschritten, von Brüchen und Umwälzungen mit revolutionärer Tiefe gekennzeichnet sein.«

Erfurter Programm der Partei DIE LINKE, Berlin 2012, S. 45

DIE LINKE. Hamburg, Programm zur Bürgerschaftswahl 2020

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